DAS PROBLEM
Warum Iran-Projekte besondere Sorgfalt erfordern
Iran bietet Chancen, aber falsche Entscheidungen werden schnell teuer. Viele Projekte scheitern nicht am Marktpotenzial, sondern an vermeidbaren Fehlern.
ZIELGRUPPEN
Wann ist unsere Iran-Beratung sinnvoll?
Unsere Beratung ist besonders relevant, wenn Sie:
LEISTUNGEN
Unsere Leistungen im Überblick
Von der schnellen Erstprüfung bis zur operativen Marktbearbeitung. Wir begleiten Sie in jeder Phase Ihres Iran-Vorhabens.
VORGEHEN
So arbeiten wir zusammen
Strukturiert, transparent und auf Ihre Situation zugeschnitten.

WARUM WIR?
Warum Dawood Nazirizadeh?
Dawood Nazirizadeh ist deutsch-iranischer Unternehmensberater mit Schwerpunkt Iran-Markteintritt, Marktanalyse, Partnerprüfung und wirtschaftlicher Vorprüfung von Iran-Vorhaben für deutschsprachige Unternehmen.
Iran-Projekte brauchen mehr als Übersetzung und Kontakte. Sie brauchen Marktverständnis, kulturelle Sicherheit und realistisches Risikobewusstsein.
FAQ
Häufige Fragen zur Iran-Beratung
Klare Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Iran-Geschäfte.
Ja, Geschäft mit Iran kann im Einzelfall möglich sein – aber niemals pauschal. Entscheidend sind vor allem Ihr Produkt, die Branche, der konkrete Geschäftspartner, die Endverwendung, der Zahlungsweg und mögliche Bezüge zu EU- oder US-Sanktionen.
Deshalb sollte jedes Iran-Vorhaben vor konkreten Zusagen sorgfältig geprüft werden. Eine erste Einschätzung ersetzt keine Rechtsberatung, hilft aber dabei, Chancen, Risiken und nächste Schritte strukturiert zu bewerten.
Für deutsche Unternehmen sind vor allem EU-Sanktionen, Ausfuhrkontrolle, Zahlungsverkehrsvorgaben, Sanktionslisten und mögliche US-Bezüge relevant. Je nach Produkt können außerdem Dual-Use-Regelungen, Endverbleibserklärungen oder Genehmigungspflichten eine Rolle spielen.
In der Praxis reicht es nicht aus, nur zu fragen: „Ist Iran erlaubt oder verboten?“ Entscheidend ist die konkrete Kombination aus Ware, Technologie, Empfänger, Endverwendung, Zahlung und Lieferweg.
Das hängt vom konkreten Produkt ab. Manche Güter sind verboten, andere können genehmigungspflichtig sein, wieder andere sind nur nach genauer Prüfung und Dokumentation sinnvoll abwickelbar.
Besonders wichtig sind technische Datenblätter, Warennummern, mögliche Dual-Use-Eigenschaften, der Endverwender und die geplante Nutzung im Iran. Erst nach dieser Prüfung lässt sich seriös beurteilen, ob ein Export möglich, genehmigungspflichtig oder nicht empfehlenswert ist.
Der erste Schritt ist kein Vertragsangebot, sondern eine strukturierte Vorprüfung. Dabei sollten Produkt, Käufer, Endverwendung, Zahlungsweg, Lieferweg und mögliche Sanktionsrisiken erfasst werden.
Wir empfehlen zunächst einen Iran-Erstcheck. Ziel ist eine klare erste Einschätzung: Ist das Vorhaben grundsätzlich prüfbar? Gibt es offensichtliche No-Go-Risiken? Welche Unterlagen und nächsten Schritte sind erforderlich?
Eine seriöse Partnerprüfung geht über eine einfache Google-Recherche hinaus. Geprüft werden sollten Identität, Geschäftstätigkeit, Eigentümerstruktur, Management, Referenzen, mögliche Sanktionslisten-Treffer, wirtschaftliche Plausibilität und die Rolle des Partners in der geplanten Transaktion.
Besonders wichtig ist die Frage, ob der iranische Partner tatsächlich der Endkunde ist oder ob weitere Unternehmen, staatliche Stellen, Zwischenhändler oder Endverwender beteiligt sind. Gerade bei Iran-Projekten ist Transparenz entscheidend.
Nein. Eine Sanktionslistenprüfung ist wichtig, aber nur ein Teil der gesamten Due Diligence. Ein Unternehmen kann formal nicht gelistet sein und trotzdem ein erhöhtes Risiko darstellen – zum Beispiel durch Eigentümer, verbundene Unternehmen, staatliche Nähe, ungewöhnliche Zahlungswege oder unklare Endverwendung.
Eine belastbare Prüfung sollte deshalb immer mehrere Ebenen umfassen: Sanktionslisten, Eigentümerstruktur, Endverwendung, Zahlungsweg, Lieferroute, wirtschaftliche Plausibilität und Red Flags.
Zu den wichtigsten Risiken gehören Sanktionsverstöße, unklare Zahlungswege, ungeprüfte Geschäftspartner, problematische Endverwendungen, politische Risiken, Reputationsrisiken und operative Verzögerungen.
Viele Iran-Projekte scheitern nicht am Marktpotenzial, sondern an fehlender Vorbereitung. Wer Marktchancen, Compliance, Zahlung und Partnerwahl getrennt voneinander betrachtet, übersieht häufig die eigentlichen Risiken.
Zahlungen mit Iran-Bezug sind häufig der kritischste Teil eines Vorhabens. Selbst wenn ein Geschäft grundsätzlich möglich erscheint, kann die Zahlungsabwicklung durch Banken, Meldepflichten, Genehmigungspflichten oder Sanktionsrisiken erschwert werden.
Deshalb sollte der Zahlungsweg früh geprüft werden. Wichtig sind unter anderem beteiligte Banken, Währung, Betrag, Grundgeschäft, Dokumentation, Rechnungen, Warennummern und mögliche Genehmigungen oder Nachweise.
Das BAFA ist vor allem für ausfuhrkontrollrechtliche Fragen zuständig, also für Waren, Technologien, Genehmigungen und bestimmte Endverbleibsfragen. Für bestimmte Genehmigungen und Meldungen im Zahlungsverkehr ist in Deutschland die Deutsche Bundesbank zuständig.
In der Praxis müssen beide Ebenen häufig zusammen betrachtet werden. Ein Geschäft kann produktseitig prüfbar sein, aber zahlungsseitig dennoch problematisch werden – oder umgekehrt.
Nein. Wir übernehmen keine Rechtsberatung und ersetzen keine spezialisierte anwaltliche Prüfung. Unsere Arbeit besteht darin, Iran-Vorhaben wirtschaftlich, strategisch und operativ vorzuprüfen, Risiken sichtbar zu machen und die richtigen nächsten Schritte vorzubereiten.
Bei rechtlichen Detailfragen, verbindlichen Sanktionsbewertungen oder Genehmigungsverfahren arbeiten Unternehmen idealerweise mit spezialisierten Rechtsberatern, Exportkontrollverantwortlichen oder zuständigen Behörden zusammen.
Ja, wir können bei der Suche, Ansprache und Bewertung potenzieller Geschäftspartner im Iran unterstützen. Entscheidend ist jedoch, dass die Partnersuche nicht isoliert beginnt.
Vor der Ansprache sollte geprüft werden, ob Ihr Produkt für den iranischen Markt geeignet ist, welche Zielgruppen realistisch sind, welche Risiken bestehen und welche Partnerprofile sinnvoll sind. Eine ungeprüfte Kontaktvermittlung ist bei Iran-Projekten selten ausreichend.
Eine Marktanalyse für Iran beginnt mit Ihrem Produkt, Ihrer Branche und Ihrem Ziel. Danach werden Marktpotenzial, Zielkunden, Wettbewerbsumfeld, Vertriebskanäle, operative Hürden, Zahlungsfragen und relevante Risiken bewertet.
Das Ergebnis sollte keine allgemeine Länderbeschreibung sein, sondern eine Entscheidungsgrundlage für Ihr Management: Ist Iran für Ihr Unternehmen sinnvoll? Welche Chancen bestehen? Welche Risiken sprechen dagegen? Welche nächsten Schritte sind realistisch?
Eine erste Einschätzung ist häufig kurzfristig möglich. Eine belastbare Markt- oder Machbarkeitsprüfung dauert je nach Branche, Produkt, Datenlage und Prüftiefe meist mehrere Wochen.
Für einfache Vorhaben reicht oft ein strukturierter Erstcheck. Bei komplexeren Produkten, technischen Gütern, mehreren Partnern oder erhöhter Sanktionsrelevanz ist eine tiefere Analyse sinnvoll.
Iran kann für ausgewählte Branchen interessant sein, wenn echter Bedarf, realistische Zahlungswege, geeignete Partner und vertretbare Risiken zusammenkommen. Häufig relevant sind unter anderem Maschinenbau, Anlagenbau, Umwelttechnik, Wasser- und Abwassertechnik, Medizintechnik, Agrartechnik, Lebensmitteltechnik, Verpackungstechnik und industrielle Komponenten.
Ob ein konkretes Vorhaben sinnvoll ist, lässt sich jedoch nur im Einzelfall beurteilen. Die Branche allein entscheidet nicht – entscheidend sind Produkt, Endverwendung, Partner, Zahlung und Compliance.
Iran kann für Maschinenbau- und Anlagenbauunternehmen grundsätzlich interessant sein, weil in vielen Industriebereichen Modernisierungs- und Investitionsbedarf besteht. Gleichzeitig sind technische Güter häufig besonders sorgfältig zu prüfen.
Gerade bei Maschinen, Komponenten, Ersatzteilen, Software, technischer Hilfe oder Serviceleistungen können Exportkontrolle, Dual-Use-Fragen, Endverwendung und Zahlungswege entscheidend sein. Deshalb sollte vor jeder konkreten Zusage eine strukturierte Prüfung erfolgen.
Für eine erste Einschätzung sind vor allem folgende Informationen hilfreich: Produktbeschreibung, technische Datenblätter, Warennummern soweit vorhanden, Branche, geplanter Kunde oder Partner, Endverwendung, Lieferweg, Zahlungsweg, beteiligte Banken und mögliche US-Bezüge.
Je klarer diese Informationen vorliegen, desto schneller lässt sich einschätzen, ob ein Vorhaben grundsätzlich sinnvoll, weiter prüfbar oder nicht empfehlenswert ist.
Das Ergebnis ist eine erste strukturierte Einschätzung Ihres Vorhabens. Sie erhalten keine pauschale Verkaufsmeinung, sondern eine realistische Einordnung: Go, No-Go oder weiterer Prüfbedarf.
Ziel ist, dass Sie frühzeitig erkennen, ob sich weitere Zeit, Kosten und interne Ressourcen lohnen – oder ob Risiken bestehen, die gegen eine Fortsetzung sprechen.
Ja, eine operative Begleitung ist grundsätzlich möglich – zum Beispiel bei Partneransprache, Gesprächsvorbereitung, Verhandlungen, Marktsondierung oder Business Development. Sinnvoll ist das jedoch erst nach einer Vorprüfung.
Gerade bei Iran-Projekten sollte eine Reise oder Verhandlung nicht der erste Schritt sein. Vorher sollten Ziel, Partner, Marktpotenzial, Risiken und Compliance-Fragen möglichst klar eingeordnet sein.
Unsere Iran-Beratung ist nicht geeignet für Unternehmen, die schnelle Abschlüsse ohne Prüfung suchen, keine belastbaren Unterlagen bereitstellen können oder Compliance-Risiken bewusst ausblenden möchten.
Wir begleiten keine Vorhaben, bei denen offensichtliche No-Go-Risiken bestehen oder bei denen eine seriöse Prüfung nicht möglich ist. Professionelle Iran-Beratung bedeutet nicht, jedes Geschäft möglich zu machen – sondern Chancen und Risiken verantwortbar zu bewerten.
Iran-Projekte brauchen mehr als Sprache und Kontakte. Sie brauchen Marktverständnis, kulturelle Sicherheit, realistische Risikoeinschätzung und eine strukturierte Vorgehensweise.
Dawood Nazirizadeh verbindet deutsch-iranische Perspektive, langjährige Erfahrung in Marktanalysen und Business Development sowie ein gewachsenes Netzwerk in Deutschland und Iran. Unser Anspruch ist nicht, Iran-Geschäfte einfacher darzustellen, als sie sind – sondern sie prüfbar, planbar und professionell steuerbar zu machen.
Nach Ihrer Anfrage führen wir in der Regel ein kurzes Kennenlerngespräch. Dabei besprechen wir Ihr Produkt, Ihre Branche, Ihre Anfrage aus Iran oder Ihr geplantes Vorhaben.
Anschließend erhalten Sie eine erste Einschätzung, ob ein Iran-Erstcheck, eine Marktanalyse, eine Partnerprüfung oder eine weitergehende Begleitung sinnvoll ist. Das Gespräch ist unverbindlich und dient dazu, den passenden nächsten Schritt zu bestimmen.
KONTAKT
Unsicher, ob Iran für Ihr Unternehmen sinnvoll ist?
Lassen Sie Ihr Vorhaben strukturiert prüfen – bevor Sie Zeit, Geld oder Reputation riskieren.
Unverbindliches Erstgespräch zur ersten Einschätzung – in der Regel innerhalb von 48 Stunden.
Was passiert danach?
KLARHEIT VOR DEM ERSTEN SCHRITT
Was bedeutet Iran-Beratung konkret?
Zwei Begriffe, die Unternehmen vor einem Iran-Vorhaben sauber unterscheiden sollten.
